Berufliche Erfahrungen und Werdegang

Betriebswirt im Gesundheitswesen und examinierter Altenpfleger

Ich folgenden findet Ihr meinen Werdegang und meine gesammelten Erfahrungen aus den einzelnen Stationen.

Grundschule

Beginn meiner schulischen Laufbahn war auf der Grundschule Mihla. Die ich auch bis zur 4. Klasse dort verbrachte. Ein Jahr später bereits begann dann die Grundschule in Nazza.

Gymnasium

Ab der 5 Klasse habe ich das Elisabeth Gymnasium in Eisenach besucht.

In den Klassenstufen 11 und 12 wählte ich die Leistungkurse Mathematik und Physik. Zu dem Zeitpunkt war meine Vorstellung einer technischen Berufslaufbahn noch unberührt.

Zivildienst

Nach dem Gymnasium war es dann Zeit für Zeit der Wehrpflicht. Diese lehnte ich ab und entschied mich für den Zivildienst. Zu diesem Zeitpunkt noch ohne konkrete Vorstellung, wo ich diesen ableisten wollte.

Durch Zufall bzw. Nachfragen im Pflegeheim Mihla, kam es dann zu meinem Einsatz vor Ort in Mihla als Pflegehelfer. Damals noch im roten Schloß Mihla. Für ein Pflegeheim, mit dem damaligen baulichen Zustand, eher suboptimal, aber auch mit sehr viel Charme. Vom Bewohnerklientel her, eine anspruchsvolle Aufgabe im Bereich der Pflege.

Relativ schnell erkannte ich aber mein Interesse an dieser Branche bzw. Berufsbild. Die Dankbarkeit der Bewohner, die auf verschiedenste Weise ausgedrückt wurde, faszinierte mich und hat mich auch ein Stück weit geprägt. Dieser Eindruck verblieb und setzte auch die entscheidenden Weichen für meine spätere Neuausrichtung.

Technisches Studium

Bereits nach meinem Abitur begann ich mit der Auswahl eines Studienplatzes. Dabei ließ ich offen, ob es ein Vollzeit- oder Dualstudium werden sollte. Schlussendlich fiel meine Wahl auf den Studiengang „Elektro- und Informationstechnik“ an der FH Schmalkalden.

Beide Inhalte entsprachen bis zu diesem Zeitpunkt voll und ganz meinen Interessen und Vorstellungen.

In den beiden ersten Semestern stellten sich dann aber bereits erste Zweifel ein, ob die Wahl auch wirklich zu mir passt bzw. für den Rest meines Lebens passen würde. Ohne die Möglichkeit einer späteren Umorientierung, in Betracht zu ziehen. Diese Bremse, steigende Anforderungen und tieferen Einblick in später mögliche Tätigkeitsbereiche, veranlassten mich eine umfassendere Überlegung zu meiner beruflichen Ausrichtung zu erwägen. Dies mündete dann bereits im 3. Semester dazu den Abbruch nach dem 4. Semester zu planen.

Diese Entscheidung habe ich nie bereut. Trotz dessen habe ich reichlich Erfahrungen und Wissen mit in spätere Tätigkeiten nehmen können, welche mir dort auch oft zum Vorteil waren. Die technische Expertise in Sachen Hard- und Software ist bei den Beschäftigten der Altenpflegebranche nur bedingt ausgeprägt.

KFZ Tuning Branche

Über meine Netzwerke aus meinem Hobby heraus, knüpfte ich enge Kontakte zu Unternehmen im Bereich des Automobiltunings. Bereits während des Studiums jobbte ich in der Produktion eines Herstellers für Karosserieteile. Diese Tätigkeit baute ich dann weiter aus, auch um die Übergangszeit nach dem Studienabbruch abzusichhern. Zunächst auch als selbstständige Tätigkeit im Bereich des Vertriebes. Hier schloss ich Vereinbarungen mit dem angesprochenen produzierenden Unternehmen. Die Vertriebstätigkeit sowie Auftritte auf Messen und Clubtreffen zeigten mir auch ohne betriebswirtschaftliche Kenntnisse, wie man Erfolg in Marktwirtschaftlichen Systemen erarbeitet. Es gibt Höhen und Tiefen, der Arbeit Erfolg hängt, in diesem Bereich, maßgeblich vom Produkt, der Dienstleistung und dem entsprechenden Marketing ab. Erkenntnisse die im späteren Studium und Geschäftsleitung erfolgreich anwenden konnte.

Entgegen der Ratschläge meiner Eltern hielt ich an dem hauptberuflichem Vertrieb einge Zeit fest. Diesen führte ich dann während meiner Ausbildung, bis zum Ende des zweiten Lehrjahres, nebenberuflich fort.

Pflegehelfer

Da es, wie angesprochen, Höhen und Tiefen im Vertrieb von Tuningteilen gab, suchte ich mir dann einen neuen Weg beruflicher Laufbahn. Ich entschied mich, aufgrund meiner Zeit als Zivi, für die Altenpflege. Da ich noch einen gewissen Zeitraum bis zum Beginn der Ausbildung überbrücken musste, jobbte ich als Helfer. Hier lernte ich hierarchische Strukturen kennen und wie damit umzugehen sei. Gerade für die Ausbildung eine wichtige Erkenntnis, da diese vor Ort sehr altbacken und patriarchalisch ausgeprägt waren. Etwas, was ich auf keinen Fall so fortführen würde und mir auch Probleme in der Ausbildung schaffte, da manche Kollegen genau davor Angst hatten und mich daher versuchten zu lenken.

Ausbildung Pflegefachkraft

Nach einem Monat Auszeit, die mir von der Pflegedienstleiterin vor der Ausbildung eingeräumt wurde, ging es dann direkt los. Ausbildung zur examinierten Altenpflegefachkraft.

Gelernt habe ich in einer stationären Einrichtung und der MeFa Eisenach. Die theoretische Ausbildung ging mir leicht von der Hand, im praktischen Teil hatte ich immer wieder Rückstände aufzuholen. Hier halfen mir die Praktika in anderen Einrichtungen, wo der Bildungsauftrag ernster genommen wurde. Ich zählte vom ersten Tag an als Hilfskraft, wie ich es auch schon vorher war. Regelmäßig half ich Klassenkameradinnen/ -en bei der Bewältigung des theoretischen Stoffes und übernahm auch in der Klasse Verantwortung. Ein Gegensatz zu meiner Laufbahn bis zur 12 Klasse. Während der mündlichen Abschlussprüfung kam dies auch zur Sprache, die Verantwortliche Prüferin der Altenpflege im Land, fragte mich, ob ich nicht eine pädagogische Laufbahn einschlagen wolle. Dies verneinte ich, auch mit dem Hinweis zunächst praktische Erfahrung zu sammeln.

Pflegefachkraft

Direkt im Anschluß an meine Ausbildung wechselte ich zur mobilen Pflege nach Mihla. Für die ersten Tage eine kleine Herausforderung, da ich in meinem Ausbildungsbetrieb kaum behandlungspflegerische Aufgaben übernehmen durfte. Dies gelang mir aber relativ schnell und die mobile Pflege wurde auch mein Favorit als Fachkraft. Die täglich veränderlichen Herausforderungen und Aufgaben, eigenverantwortliches Organisieren und Planen und die enge Zusammenarbeit mit Pflegehelfern machten die ambulante Pflege zu dem für mich was es auch heute noch ist, ein interessantes Modell für Kunden, Unternehmen und Personal zugleich.

Da ich aus meinem Umfeld immer wieder die Anregung bekam und ich selbst auch mehr erreichen wollte, stellte ich auch erste Überlegungen an, wohin die Reise gehen soll.

Nach 3 Jahren war es dann soweit. Abgesehen davon, dass ich eh mich weiterentwickeln wollte, war der plötzliche Tod meines Vaters für den Zeitpunkt ausschlaggebend. Ich konnte mich danach lange nicht meiner Arbeit und den Patienten hingeben, wie ich es wollte, wie ich es vorher tun konnte. Das hat mich sehr gestört. Also ein perfekter Zeitpunkt für eine Veränderung in Form eines Studiums in der Sozialbrnache.

Studium Management

Der Duale Student Mario Salzmann. Bewusst entschied ich mich für die Duale Form, da ich so Theorie und Praxis gleichermaßen kennenlernen durfte. Der betriebswirtschaftliche Studiengang schimpfte sich „Management im Gesundheitswesen“ und bildete alle Bereiche der Unternehmensleitung ab.

Als Student mit einem Partner aus der Altenpflege war ich eher ein Exot unter meinen Kommilitonen. Auch musste ich als Matrikelopa einsehen, dass mein Abitur schon etwas her war. Nichtsdestotrotz habe ich mich durch die Themen gebissen, welche schon einige Jahre zurücklagen und als Altenpfleger keine Verwendung fanden. Nach einer kurzen Zeit in einer Ferienwohnung wagte ich den Gang in eine Studenten-WG. Alle deutlich jünger, aber wir haben uns sehr gut ergänzt. Regelmäßig fanden bei uns Lernzirkel statt.

Ausrichtung des Studiums:

  • Kernbereiche strategisches Controlling und Medizincontrolling
  • Personal-, Qualitäts- und Schnittstellenmanagement
  • Marketing
  • Querschnittsfunktion als Projektleiter
  • Casemix-Manager

Tätigkeit im Management

Derzeit bin ich Einrichtungsleiter einer stationären Altenhilfeeinrichtung mit 160 Betten. Teil eines Aktien-Konzerns, der deutschlandweit tätig ist und zu einem der größten Anbieter der letzten Jahre gehörte. Die Einrichtung selbst liegt in Bad Langensalza, ist ein Objekt aus den 80-iger Jahren. Zum jetzigen Zeitpunkt kann ich sagen, dass es viel brachliegendes Potenzial gibt. Nun ist es an mir, dieses zu nutzen.

Nach dem Studium ging ich zunächst zu einem kleinen Unternehmen in einem kleinen Dorf. Dort entwickelte ich eine Unternehmens- und Marketingstrategie, welche das Unternehmen von 1 Standort und 2 Firmen mit insgesamt 75 Mitarbeitern auf 6 Standorte und 7  Firmen mit 130 Mitarbeitern anwachsen ließ. Viel Potenzial, welches aktuell nicht mehr existent ist. Meine Trennung von dem Unternehmen ist rückblickend weniger tragisch.

Nach dieser Phase, in der ich sehr viel Zeit und Kraft, auch im eigentlich privaten Teil, gelassen habe, nutze ich eine kleine Auszeit für eine Orientierung. Ich knüpfte und baute Kontakte aus, und engagierte mich ehrenamtlich.

Kurz darauf eine Anstellung bei einem kommunalen Anbieter in der Altenpflege. Diese, war nur von kurzer Dauer. Da ich als angestellter Einrichtungsleiter keine Perspektive für mich dort sah. Ich erhielt ein sehr gutes Angebot, welches ich dann auch nahtlos in Angriff nahm.

Meine Arbeitsbereiche und Stärken:

– Marketing
– Strategieentwicklung
– Lösungsorientiertes Arbeiten
– Teamfähigkeit
– Querdenkvermögen
– Projektmanagement und Partnerbetreuung
– sicherer Umgang mit Software, Umsetzen neuer digitaler Instrumente

– Kreativität

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